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24.11.2011 | Zweiter Hybridbagger HB215LC-1 in Österreich im Einsatz


Mit gutem Beispiel vorangehen

Der Landesflussbauhof Vorarlberg hat erst kürzlich einen neuen Komatsu HB215LC-1 in seinen Maschinenpark mit aufgenommen und setzt damit auf zukunftsweisende Hybrid-Technologie, CO2-Reduktion sowie Klimaschutz.







Übergabe des neuen Komatsu HB215LC-1 Hybridbaggers an den Landesflussbauhof: Maschinist Herbert Fitz, Kuhn-Verkaufsleiter Prokurist Herbert Kreiseder, Otto Sohm, Leiter des Landesflussbauhof Vorarlberg; DI Thomas Blank, Abteilungsleiter Wasserwirtschaft des Landes Vorarlberg; Akira Sugiki, Präsident Komatsu International Europe; Christoph Oberhauser, Verkaufsberater Vorarlberg Kuhn Baumaschinen; und Kuhn-Geschäftsführer Mag. Stefan Kuhn (v. l.)




Um den Hochwasserschutz zu erhalten, muss das in den Vorländern liegen gebliebene Lettenmaterial, aus dem Abflussbereich abgeschoben bzw. wie hier mit dem HB215LC-1 entfernt werden








Energiefluss beim Hybridbagger – die Schwenkbewegung ist für den Hybridantrieb essenziell

Bei der Umsetzung der Energiezukunft Vorarlberg und den damit verbundenen Maßnahmen auf dem Weg zur Energieautonomie des Landes, kommt natürlich gerade der Vorbildwirkung durch die öffentliche Hand eine besondere Bedeutung zu. Mit dem neuen Komatsu Hybridbagger HB215LC-1 lassen sich nun die wichtigen Aufgaben des Landesflussbauhofes in der Gewässerpflege, mit deutlich geringerem Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoß erledigen. Zudem bedeutet der eigene effiziente Einsatz von innovativen Technologien, einen weiteren Schritt des Landes Vorarlberg, in Sachen umweltfreundlicher Energienutzung. Der Landesflussbauhof ist als Unterfachbereich der Vorarlberger Wasserwirtschaft ein absoluter Vorzeigebetrieb. Die Schutzwasserwirtschaft hat durch Regulierung und Gestaltung des oberirdischen Abflusses als Aufgabe: Den Schutz des Menschen einschließlich seines Lebens-, Siedlungs- und Wirtschaftsraumes. Den Schutz von Kulturgütern wie auch die Erhaltung und den Schutz von Gewässern einschließlich der Sicherstellung von Hochwasserabfluss-gebieten. Hauptaufgaben des Landesflussbauhof, der rund 30 Mitarbeiter beschäftigt, sind: Gewässerinstandhaltungsmaßnahmen und -revitalisierungen, Hochwasserdienste sowie die Lagerung und Betreuung von HWS-Einrichtungen, Leistungen für die Schifffahrt am österreichischen Bodenseeufer, Tätigkeiten für den Hydrografischen Dienst, die Herstellung von Sonderkonstruktionen für Einrichtungen an diversen wasserbaulichen Einrichtungen, Öffentlichkeitsarbeit, usw. Jährlich werden vom Landesflussbauhof zwischen 500.000 und 700.000 m³ Material, wie z. B. Kies, Steine, Sand und Letten, bewegt. Umweltschutz wird dabei so gut wie möglich umgesetzt. Auch ist man gegenüber neuer, umweltfreundlicher Technik sehr aufgeschlossen, wie der neue angeschaffte Komatsu HB215LC-1 Hybridbagger beweist. Er ist übrigens schon der zweite von Kuhn Baumaschinen in Österreich ausgelieferte Hybridbagger. Wesentliche Geräte im Fuhrpark des Flussbauhofs, mit denen die gestellten Aufgaben bewältigt werden, sind: Vier Traktoren die mit Ladekran und Mähausleger eingesetzt werden. Zwei Unimog, Mähtraks und mehrere Muldenkipper bis 30 t Nutzlast. Weiters vier Hydraulikbagger im Bereich von 21–40 t, Mähschiffe bis 10 t für den Bodensee und diverse Kanäle, sowie weitere Boote und Mannschaftstransporter. Schließlich noch der neue HB215LC-1 Hybridbagger.

Internationale Rheinregulierung
Mit dem Staatsvertrag von 1892 zwischen Österreich und der Schweiz wurde die Internationale Rheinregulierung (IRR) gegründet. Wesentliche Aufgabe ist die Gewährleistung des Hochwasserschutzes auf der Rheinstrecke zwischen der Illmündung und dem Bodensee. Der Landesflussbauhof arbeitet hierbei eng mit der Internationalen Rheinbauleitung zusammen und erledigt am Gewässer die notwendige Gewässerpflege, den Hochwasserschutz und die laufend anfallenden Instandhaltungsarbeiten. Am Rhein ist das oberste Ziel der Hochwasserschutz. Die Pflegearbeiten werden grenzüberschreitend mit den Schweizer Kollegen abgestimmt und in Pflegepläne eingearbeitet. Insgesamt ziehen sich die zusammenhängenden Magerwiesen an den Rheindämmen vom Bodensee in Vorarlberg über Liechtenstein und die Schweiz, weit über 50 km landeinwärts.
Einsatz bei Räumung im Rheinvorland
Der Alpenrhein ist der größte Wildbach Europas und kann bis zu 4.300 m³/s Wasser bringen. Jährlich transportiert er an die 3 Mio. m³ Sedimente Richtung Bodensee. Um nun den Hochwasserschutz zu erhalten, muss schnellstmöglich vor dem nächsten großen Hochwasser das in den Vorländern liegen gebliebene Lettenmaterial, aus dem Abflussbereich abgeschoben bzw. mit dem Bagger entfernt werden.
Eine Aufgabe, die sich für den Hybridbagger geradezu anbietet, da sie mit sehr vielen Schwenkbewegungen verbunden ist und diese essenziell für den größtmöglichen wirtschaftlichen Nutzen des Hybridantriebs sind. Der Fahrer wird darauf aufmerksam gemacht, in welchem Kraftfluss er sich mit der Maschine gerade bewegt. Wird der Hybridbagger effektiv und optimalst eingesetzt, liegen die gewonnenen Erkenntnisse der Kraftstoffreduktion im Vergleich zu einem Bagger ohne Hybridantrieb, bei bis zu 40%. Was auch durch das Landesflussbauamt mit einer Dieseleinsparung zwischen 30–40% bestätigt wird.
Komatsu-Hybridsystem
Als einziger Hersteller weltweit, verfügt Komatsu über die Erfahrung mit Hybridantrieben in Serienfertigung. Der neue HB215LC-1 mit seinen 21 t Betriebsgewicht und einer Motorleistung von 104 kW (+ Kondensator) symbolisiert bei Komatsu das Flaggschiff der Maschinenflotte.
Angetrieben wird der HB215LC durch das neue Komatsu-Hybridsystem, welches aus einem Elektromotor zum Schwenken des Oberwagens, einem elektrischen Antriebsmotor, einem Kondensator und einem Dieselmotor besteht. Es nutzt die im Folgenden beschriebene Technologie, um Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen zu senken: Der Elektromotor zum Schwenken des Oberwagens eines Hybridbaggers wandelt die kinetische Energie, die beim Abbremsen bzw. der Reduzierung der Schwenkbewegung entsteht, in elektrische Energie um. Diese elektrische Energie wird dann über einen Umrichter in den Kondensator, dem sogenannten „Komatsu Ultra Capacitor System“, welches für eine besonders schnelle Speicherung und verzögerungsfreie Übertragung der Energie entwickelt wurde, geleitet und gespeichert. Die Hybridsteuereinheit sorgt dafür, dass die gespeicherte Energie schnell wieder für Schwenkbewegungen des Oberwagens zur Verfügung steht oder dazu benutzt wird, den Dieselmotor zu unterstützen, wenn die Maschine unter hoher Last arbeitet. Für garantiert höchste Verlässlichkeit und Haltbarkeit werden alle Baugruppen des Hybridantriebs von Komatsu selbst hergestellt.
Quelle Text u. Bildmaterial: Baublatt Österreich




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